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Die Ergebnisse meiner Recherche:

H-Soz-u-Kult

Jan Paul Niederkorn, Stefan Sienell, in: Frühneuzeit- Info 12 (2, 2001), S. 7, Höfe des Hauses Österreich.

Tagungsbericht Frau und Herrschaft. Fürstliche Witwen in der höfischen Repräsentation in der Frühen Neuzeit, 01.07.2011, Trier, in: H-Soz-u-Kult, 03.09.2011, Letzter Zugriff 20. 01. 2012, http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=3786.

Tagungsbericht Monarchy and Religion – The Transformation of Royal Culture in Eighteenth-Century Europe, 29.11.2002, London, in: H-Soz-u-Kult, 18.03.2003, Letzter Zugriff 20. 01. 2012, http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=191.

Tagungsbericht Zeremoniell und Repräsentation – Neue Forschungen zur Residenzkultur, 22.10.2005, Potsdam, in: H-Soz-u-Kult, 06.01.2006, Letzter Zugriff 20. 01. 2012, http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=943.

Michael Walter, Rezension zu: Jahn Bernhard, Thomas Rahn, Claudia Schnitzer (Hrsg.), Zeremoniell in der Krise. Störung und Nostalgie, Marburg 1998, in: H-Soz-u-Kult, 02.09.1998, Letzter Zugriff 20. 01. 2012, http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/id=434.

H-net

Markus Völkel, Rezension zu: Friedrich B. Polleroß, Die Kunst der Diplomatie. Auf den Spuren des kaiserlichen Botschafters Leopold Joseph Graf von Lamberg (1653 – 1706), Petersberg 2010, in: H-ArtHist, 08.11.2011, Letzter Zugriff 20.01. 2012, http://arthist.net/reviews/775.

Ich schätze meine Rechercheergebnisse auf den beiden Suchmaschinen als generell positiv ein, jedoch würde man nur alleine aufgrund dieser Ergebnisse nicht sehr weit kommen. Deshalb stellt es ebenfalls nur eine zusätzliche Möglichkeit dar, die bereits zuvor gesammelte  Forschungsliteratur zu komplementieren.

 

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Die Suche auf Google (habe in Google- Scholar, Google- Books und Google gesucht) förderte einige für mein Thema interessante Ergebnisse zu Tage:

Frank Huss, Der Wiener Kaiserhof. Eine Kulturgeschichte von Leopold I. bis Leopold II., Wien 2007.

Werner Paravicini, Jörg Wettlaufer (Hrsg.), Residenzforschung. Bd. 23 Vorbild- Austausch- Konkurrenz, Höfe und Residenzen in der gegenseitigen Wahrnehmung, Ostfildern 2010.

Jan Hirschbiegel, Werner Paravicini, Jörg Wettlaufer (Hsg.), Residenzforschung. Bd. 25 Städtisches Bürgertum und Hofgesellschaft, Kulturen integrativer und konkurrierender Beziehungen in Residenz- und Hauptstädten vom 14. bis ins 19. Jahrhundert, Ostfildern 2011.

Maria Goloubeva, The Glorification of Emperor Leopold I in Image, Spectacle and Text, Mainz 2000.

Andrea Sommer- Mathis, in: Fernando Checa Cremades (Hrsg.), Arte barroco e ideal clásico. Aspectos del arte cortesano ed la segunda mitad del siglo XVII, Feste am Wiener Hof unter der Regierung von Kaiser Leopold I. und seiner ersten Frau Margarita Teresa (1666 – 1673), S. 231, Madrid 2004.

Stephanie Guillen Niubo, Karl VI.- Ein Kaiser und Mensch im Zeremoniell des Wiener Hofes, München 2007.

Aus der Historischen Bibliographie online:

Andreas Pecar, in: Staatsbildung als kultureller Prozess, Das Hofzeremoniell als Herrschaftstechnik? Kritische Einwände und methodische Überlegungen am Beispiel des Kaiserhofes in Wien (1660- 1740), S. 381- 404, Köln 2005.

Mark Hengerer, in: Klaus Malettke, Chantal Grell, Petra Holz (Hsg.), Hofgesellschaft und Höflinge an europäischen Fürstenhöfen in der Frühen Neuzeit (15. – 18. Jh.), Forschungen zur Geschichte der Neuzeit, Marburger Beiträge 1, Hofzeremoniell, Organisation und Grundmuster sozialer Differenzierung am Wiener Hof im 17. Jh., S. 337, Münster 2001.

Susanne Hehenberger, Paulus Rainer, in: Frühneuzeit- Info, 20 (2009), S. 74, Erbaulicher Prunk. Die Geistlichen Schatzkammern des Kaiserhauses im barocken Wien.

Beatrix Bastl, in: Wiener Geschichtsblätter, 63 (2008), S. 1, Der aristokratische Zugriff auf das barocke Wien. Zum Zusammenhang von Architektur und Erziehung.

Aus dem Zeitschriftenfreihandmagazin:

Rainer A. Müller, in: Klaus Malettke, Chantal Grell, Petra Holz (Hsg.), Hofgesellschaft und Höflinge an europäischen Fürstenhöfen in der Frühen Neuzeit (15. – 18. Jh.), Forschungen zur Geschichte der Neuzeit, Marburger Beiträge 1, Hofstaat- Hofmann- Höfling. Kategorien des Personals an deutschen Fürstenhöfen der Frühen Neuzeit, S. 37, Münster 2001.

Stefan Sienell, eda., Die Wiener Hofstaate zur Zeit Leopolds I., S. 89.

Anton Schindling, eda., Kurfürstenhöfe und Fürstenhöfe im Heiligen Römischen Reich, S. 245.

Jean Bérenger, eda., La Cour impériale de Léopold Ier. Partis, clans et clientèles, S. 257.

Emmanuel Bury, eda., La rhétorique du courtisan. Un art d´etre soi sans blesser les autres, S. 325.

Jeroen Duindam, eda., Ceremonial staffs and paperwork at two courts. France and the Habsburg monarchy ca. 1550- 1720, S. 369.

Leopold Auer, eda., Der Kaiserhof der frühen Neuzeit in seiner Wirkung auf die Gesellschaft, S. 389.

Aus der Österreichischen Historischen Bibliographie:

Katrin Keller, Hofdamen- Amtsträgerinnen im Wiener Hofstaat des 17. Jahrhunderts, Wien 2005.

Margarete Girardi, Wiener Höfe einst und jetzt, Wien 1947.

Hanns L. Mikoletzky, Der Haushalt des kaiserlichen Hofes zu Wien (vornehmlich im 18.Jahrhundert), Klagenfurt 1956.

Walter Pillich, Jean Trehet. Ein französischer Künstler im Dienste des Wiener Hofes 1686-1740, Wien 1956.

Maja, Lüdin, Die Leibgarden am Wiener Hof, Wien 1965.

Jeroen Duindam, in: Josef Pauser, Martin Scheutz und Thomas Winkelbauer (Hsg.), Quellenkunde der Habsburgermonarchie 16.- 18. Jahrhundert. Ein exemplarisches Handbuch, Im Herzen der zusammengesetzten Habsburgermonarchie. Quellen zu einer neuen Geschichte des Hofes, der Regierung und der höfischen Repräsentation. Wien, München 2004.

Gerald M. Bauer, Theatrale Repräsentation am leopoldinischen Kaiserhof. Eine Spurensuche nach Spezifika theatraler Ausdrucksmittel im Wiener Absolutismus, Wien 1997.

Irmgard Pangerl, in: Irmgard Pangerl, Martin Scheutz und Thomas Winkelbauer (Hsg.), Der Wiener Hof im Spiegel der Zeremonialprotokolle, Höfische Öffentlichkeit. Fragen des Kammerzutritts und der räumlichen Repräsentation am Wiener Hof, Innsbruck, Wien, Bozen 2007.

Christian Benedik, Zeremoniell und Repräsentation am Wiener Hof unter Franz Stephan von Lothringen, Wien, Köln, Weimar 2009.

Aus Historical Abstracts:

Wissenschaftliche Aufsätze

Jeroen Duindam, in: Frühneuzeit- Info, 12 (2001), S. 11, Vienna and Versailles. A comparative approach.

Grete Klingenstein, in: Zeitschrift für Historische Forschung, Der Wiener Hof in der Frühen Neuzeit. Ein Forschungsdesiderat, 22 (1995), S. 9, The Vienna court in the early modern era. A research lacuna.

Linda Frey, in: Historian, 40 (1978), S. 13, The latter years of Leopold I. and his court, 1700- 1705. A pernicious factionalism.

Katrin Keller, in: Frühneuzeit- Info, 12 (2001), S. 11, Der Wiener Hof von Außen. Beobachtungen zur Reflexion des Kaiserhofes im Reich im 17. und 18. Jahrhundert.

Irene Kubiska, in: Wiener Zeitschrift zur Geschichte der Neuzeit, 10 (2010), S. 16, Das Personal des Wiener Hofes im Spiegel der Wiener Hofkalender in der Epoche Kaiser Karls VI. (1711- 1740).

Petra Luniaczková, in: Frühneuzeit- Info, 13 (2002), S. 8, Der Aufenthalt des Wiener Hofes Kaiser Karls VI. in Böhmen und Mähren anlässlich der königlichen Krönung im Jahre 1723.

Angela Stöckelle, in: Österreich in Geschichte und Literatur mit Geographie, 18 (1974), S. 13, Geburten und Taufen am barocken Kaiserhof.

Renate Zedinger, in: Jahrbuch des Vereins für Geschichte der Stadt Wien, 50 (1994), S. 22, Erziehung in Wien. Zum Aufenthalt des Erbprinzen Franz (Anton) Stephan von Lothringen am Hof Kaiser Karls VI. in den Jahren 1723 bis 1729.

Bücher

John P. Spielman, The city and the crown. Vienna and the imperial court, 1600- 1740, West Lafayette 1993.

Jeroen Duindam, Vienna and Versailles. The courts of Europe´s dynastic rivals, 1550- 1780, Cambridge 2003.

Meiner Einschätzung nach ist zwar die Suche über Google ganz hilfreich und praktisch, kann aber auf keinen Fall mit der Suche in den anderen Datenbanken oder dem Zeitschriftenfreihandmagazin mithalten, kann also nur eine Ergänzung sein.

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7.2

Ich habe mit folgenden englischen Schlagwörtern in Historical Abstracts gesucht:

Vienna, Habsburg, culture, ceremony/ ceremonies und court. Ich erhielt eine sehr hohe Trefferquote, wobei natürlich der Großteil für mein Thema nicht brauchbar war, ich jedoch einige neue interessante Arbeiten entdeckt habe. Unter Indexes/ headings habe ich nochmal mit den Wörtern court orders, court rules, court etiquette, court system und unter Indexes/ publication name mit Wiener Zeitschrift zur Geschichte der Neuzeit gesucht, mit nur mäßigem Erfolg.

Als einen für mein Thema sehr hilfreichen und mit Hilfe von Historical Abstracts gefundenen Aufsatz aus einer wissenschaftlichen Zeitschrift empfand ich:

Jeroen Duindam, Vienna and Versailles. A comparative approach, In: Frühneuzeit- Info, Band 12, 2. Ausgabe, Seite 10- 20, 2001.

Im Teilkatalog Zeitschriften und Serien des Österreichischen Bibliothekenverbunds wurde ich fündig, die Zeitschrift ist unter anderem zugänglich in der:

UB Wien Fachbibliothek Germanistik

UB Wien FB Geschichtswissenschaften

UB Wien FB Katholische und Evangelische Theologie

UB Wien Hauptbibliothek

Österreichische Nationalbibliothek

In der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek fand ich diese wissenschaftliche Zeitschrift nicht.

 

 

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7.1

Wikipedia in einer wissenschaftlichen Arbeit zu zitieren halte ich nach wie vor für nicht gerechtfertigt. Auch verschiedenste Untersuchungen, die die Richtigkeit bzw. Überlegenheit Wikipedias gegenüber anderen namhaften Nachschlagewerken beweisen, ändern nichts an der Tatsache, dass Wikipedia in einem wissenschaftlichen Kontext meiner Meinung nach nicht zitierfähig ist. Sicher kann man nun sagen, dass auch in renommierten Nachschlagewerken oder Enzyklopädien Fehler auftreten können, deshalb sollte man vielleicht generell aus keinem Nachschlagewerk zitieren. Aber worum es geht ist doch, dass ich, um etwas zitieren zu können, nach wie vor eine gesicherte Referenz brauche.  Gehen wir nun von Quellen oder literarischen Belegen aus, so kann man fast immer genau sagen, auf welchen Autor man sich beruft oder woher diese Quelle stammt, die man sich genauso kritisch anschauen muss. Die Argumentation der Wikipedianer, dass man eventuell dazu geneigt sei sich auf den renommierten Namen eines Autors oder eines Verlags einer Publikation zu verlassen und sowieso bei jeder Arbeit Kritik üben muss ist zwar korrekt, halte ich aber als Argument pro Wikipedia für unzureichend. Denn die Frage ist doch, kann ich das gleiche mit Wikipedia tun? Das Argument, dass ich bei jedem Artikel nachvollziehen kann wie oft er umgeschrieben bzw. verändert wurde und dass ich auch über Jahre hinweg noch auf diesen permanenten Link zugreifen kann halte ich für unzureichend, weil mir trotz allem ein nachvollziehbarer Autor fehlt. Es ist schon richtig, dass manche Themen in Wikipedia kontrovers diskutiert werden und die Artikel deshalb aktueller sind, aber trotz all dem kann jeder einen Wikipedia- Artikel beliebig umschreiben und verändern. Und meiner Meinung nach kann die Qualitätskontrolle trotz aller Bemühungen von sogenannten Kontrolleuren nicht sicherstellen, dass alle Informationen, die in einem Artikel enthalten auch korrekt sind. Und die Gefahr des Plagiarismus kann einfach nicht in dem hohen Maß gebannt werden, wie es eine wissenschaftliche Verwendung verlangen würde. Außerdem kann ich das Argument mancher Lehrenden sehr gut nachvollziehen, dass die Verwendung von Wikipedia Schüler und Studenten dazu verleitet die auf dieser Plattform publizierten Informationen gar nicht mehr ausreichend kritisch zu hinterfragen. Ein Vorteil bzw. in weiterer Folge auch Nachteil von Wikipedia ist die schnelle Erreichbarkeit von “Wissen”, darin liegt ein großes Problem in Bezug auf die bereits hohe Zahl der Verwendung in Arbeiten von Schülern und Studenten. Die Bequemlichkeit, die Wikipedia bietet, quasi mit einem Klick einen enormen Informationsschwall zu erhalten, verleitet viele dazu nicht mehr kritisch zu hinterfragen oder sich anderen klassischen Nachschlagewerken (in gedruckter Form) zuzuwenden. Für einen ersten Einstieg in ein Thema, wie von den meisten erklärt, kann und sollte Wikipedia aber meines erachtens schon herangezogen werden, um sich jedoch in weiterer Folge einer tieferen Recherche zu widmen. Hier kann es auch interessant sein sich die unterschiedlichen Sprachversionen von Wikipedia in vergleichender Weise anzuschauen.

Also von meiner Seite ein klares Nein zum Zitieren von Wikipedia in wissenschaftlichen Arbeiten.

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6

Datenbankrecherche UB- Wien:

  1. Acta Sanctorum
  2. A & HCI (Arts and Humanites Citation Index)
  3. Historical Abstracts (EBSCO)
  4. Historische Bibliographie Online
  5. Humanities International Complete (EBSCO)
  6. Humanities Index
  7. IDZ- Index deutschsprachiger Zeitschriften (1750- 1815)
  8. IMB- International Medieval Bibliography Online
  9. InfoNet- Austria
  10. LexMA- Lexikon des Mittelalters Online
  11. ÖHB- Österreichische Historische Bibliographie
  12. Österreichisches Staatsarchiv
  13. Project Muse

ÖNB (zusätzlich zu den Überschneidungen mit der UB- Wien):

  1. Clio- Online
  2. Historicum.net
  3. Regesta Imperii
  4. Welt der Habsburger

 

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5

Bei meiner Suche im Katalog des Österreichischen Bibliothekenverbunds habe ich folgende Schlagwörter benutzt:

  1. Wiener Hof
  2. Wiener Hofzeremoniell bzw. Hofzeremoniell Wien
  3. Barock Wien
  4. Wiener Hofgesellschaft, Hofkultur und Hofordnung

Bei der Eingabe des 1. Schlagwortes Wiener Hof erhielt ich die weitaus meisten Ergebnisse (1.017 Treffer), allerdings ist der Suchbegriff sehr allgemein gehalten, das heißt für mich ist zwar nur ein geringer Prozentsatz davon von wirklichem Nutzen, jedoch ist es mein Thema betreffend immer noch sehr viel Information zu existierender Literatur. Die anderen Schlagwörter ergaben wenige Treffer, das heißt ohne das erste Schlagwort hätte ich viel zu wenig Ergebnisse erzielt. Allgemein schätze ich die Suche im ÖBV als sehr hilfreich ein, da man auf diese Weise einen Einblick auf die für sein Thema wichtigen Namen von Autoren und Forschungsergebnisse erhält.

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Zuerst machte ich mich auf der Suche nach Ergebnissen in Referenzwerken zu meinem Thema auf den Weg in die Fachbibliothek Geschichtswissenschaften. In der Enzyklopädie der Frühen Neuzeit Band 5 suchte ich unter dem Schlagwort “Hof”, dabei kamen auch einige Ergebnisse zu Tage. Hier wurde untergliedert in Funktion, Organisation, Die höfischen Zentren Europas in ihrer historischen Entwicklung usw., also so ziemlich alles was im weitesten Sinn mit Hof und Hofkultur zu tun hat. Vor allem der Punkt 3. 2. Habsburgermonarchie (hier die der österreichischen Linie) war interessant. Aber es war eben nur sehr allgemeine Information, nichts etwa über Hofzeremoniell im Speziellen, allenfalls kleine Unterschiede und Prägungen im Vergleich zum französischen Hof werden hervorgehoben. Von Interesse für weitere Recherchen könnten etwa die angegebene Literatur oder die Quelle zum Tagebuch des Fürsten Johan Josef Khevenmüller- Metsch, Oberhofmeister Maria Theresias, sein. Zum Schlagwort “Hofzeremoniell” oder “Zeremoniell” selbst habe ich nichts gefunden, da der diesbezügliche Band noch nicht erschienen ist. Danach nahm ich mir das Lexikon des Mittelalters zur Hand um eventuell einen Einblick zu erhalten, wie die verschiedenen Zeremonielle an den europäischen Fürstenhöfen entstanden. Hier fand ich im Band 5 einen Eintrag zur Entstehung des Hofzeremoniells, der Begriff “Hofordnung” wird erklärt. Ebenfalls in Band 10 unter “Zeremoniell” erhielt ich jede Menge Information zu dem Begriff, jedoch sind es sehr allgemeine Erklärungen, interessant ist auch die geografische Gliederung, hier vor allem werden die Anfänge des Zeremoniells in Frankreich, Burgund und Spanien genannt. Im Brockhaus fand ich eine sehr knappe Erklärung zum Begriff “Zeremonie” und “Protokoll”, aber nichts was für mich wirklich hilfreich sein könnte. Danach machte ich mich auf den Weg in den Lesesaal der Hauptbibliothek, die bisherigen Ergebnisse waren eher dürftig. Ich legte diesmal meinen Fokus auf die Österreichische Geschichte und schlug im Österreich- Lexikon nach, unter dem Schlagwort “Hof” oder “(Hof-) Zeremoniell” aber hatte ich keinen Erfolg.  Danach im Lexikon zur Österreichischen Geschichte von 1699- 1815. Glanz und Untergang der höfischen Welt, vor allem im Kapitel “Das Jahrhundert der großen Repräsentation” von Karl Vocelka fand ich sehr interessante Informationen zur Kunst und Kultur jener Zeit. Als letztes sah ich im Nachschlagewerk Sozialgeschichte Österreichs von Ernst Bruckmüller nach. Unter Punkt V/ 4 erhielt ich weitere Ergebnisse zu Entstehungsbedingungen, Funktion und Entwicklung des Hofes im Absolutismus mit jeweiligen Unterkapiteln, in Punkt V/ 6 zur Sozialdisziplinierung in der höfischen Gesellschaft. Also alles in allem, um sich einen ersten groben Überblick zu einem Thema zu verschaffen, war dies eine halbwegs zufriedenstellende Ausbeute an Informationen und weiterführender Literatur, allerdings kann diese Recherche in Referenzwerken nur der Anfangspunkt zu einer viel intensiveren Auseinandersetzung sein.

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